Eine Firma gründen: die wichtigsten Schritte für den perfekten Start


Viele junge Menschen träumen davon, ihr eigener Chef zu sein und ihre eigene Firma zu besitzen. Egal ob der eigene online Shop, das Eröffnen eines Restaurants oder das Anbieten einer besonderen Dienstleistung, die Möglichkeiten sind hier schier unendlich. Trotzdem wagen bisher eher wenige Österreicher und Österreicherinnen den Start in die Selbstständigkeit.



Warum das so ist?


Die Angst, davor zu versagen, zu viel Verantwortung und der Ausstieg aus dem gewohnten Arbeitsverhältnis, kann ein großes Hindernis sein, um diesen Traum zu verwirklichen.

Abgesehen davon, muss man viele bürokratischen Hürden überwinden und wir hören auch oft das es zu teuer sei, ein Unternehmen zu gründen.


Wir können dir mit diesem Artikel zwar nicht dabei helfen deinen Lebensunterhalt zu sichern, allerdings können wir dir gute Tipps geben, die du bei der Gründung beachten solltest.


Du hast bereits eine tolle Idee oder bist schon mitten im Gründen? Perfekt, dann nimm dir Zeit unsere Tipps Schritt für Schritt zu bearbeiten. Gesagt sei allerdings eines: Die Reihenfolge der Schritte ist selbstverständlich variierbar, allerdings ist es klug so viel wie möglich erledigt, geklärt und bedacht zu haben BEVOR die Firma offiziell eingetragen wird.


Bei Fragen oder Vorschlägen steht unser Chat gerne zur Verfügung. Wir wünschen dir viel Erfolg!


Übersicht:


1. Deine Idee und ihr Potenzial

2. Businessplan und Finanzplan

3. Preisfindung

4. Marktanalyse

5. Markenname und Logo

6. Domain

7. E-Mail einrichten

8. Online Präsentation

9. Social Media

10. Rechtsform, Gewerbe und die offizielle Gründung

11. Marketing

12. Verkauf, Vertragsabschluss und Buchhaltung





1. Deine Idee und ihr Potenzial


Du hast bereits eine Idee, von der du überzeugt bist und denkst, du kannst dich damit selbstständig machen. Wichtig ist allerdings vorher zu analysieren wie viel Potenzial deine Idee hat und wie du diese genau umsetzen möchtest.


Setzte dich also in Ruhe hin und fasse deine Ideen und Gedanken vorerst kurz zusammen.


Was genau möchtest du anbieten oder Verkaufen?

Ist diese Idee einzigartig oder ist die Konkurrenz bereits hoch?

Wenn die Konkurrenz hoch ist, was macht dich besonders?

Wo möchtest du dein Produkt oder deine Dienstleistung verkaufen oder anbieten?

Möchtest du dich alleine Selbständig machen oder in einem Team arbeiten?


Lass dir Zeit und denke über die wichtigsten Punkte nach, mache dir ruhig Notizen oder brainstorme einfach wild darauf los.


Bevor du an dieser Stelle weitergehst, hole dir Feedback. Feedback von deiner Familie, deinen Freunden und Bekannten. Was halten sie von deiner Idee? Würden sie auch ohne dich zu kennen, Kunden werden wollen?


Aber vor allem: mache dir bewusst, welche Entscheidung du mit dem Gründen einer Firma triffst. Als dein eigener Chef benötigt es Durchhaltevermögen, Motivation, Zeit und noch weit aus mehr. Wenn du dich dieser großen Aufgabe gewachsen fühlst und dir das voll und ganz zutraust, kommen wir zum nächsten Schritt.





2. Businessplan und Finanzplan


Du hast dir bereits einige Gedanken über deine Selbstständigkeit gemacht, hast dir vielleicht schon Notizen gemacht und dir Feedback geholt.


Jetzt ist es an der Zeit all deine Ideen, Pläne und Gedanken gut zusammenzufassen.


Für die Erstellung eines Businessplanes und Finanzplanes gibt es diverse Vorlagen und Web-Apps, die dich im Laufe dieses Arbeitsschrittes optimal begleiten und dir dabei helfen.


Dein Business und Finanzplan sind sowohl für dich persönlich wichtig als auch für mögliche Förderungen oder Partner. Nimm dir hierfür unbedingt genug Zeit, versuche so viel wie möglich zu bedenken und hole dir Hilfe, wenn du nicht weiter kommst. Finde heraus, was dein Kerngeschäft ist und wie du es entwickelst, präsentierst, vermarktest und verkaufst. Hauptsache ist, dass du alles was wichtig ist, festgehalten hast und dir auch Gedanken über deine zukünftigen Finanzen machst. Der Businessplan hilft dir dabei ein Geschäft zu definieren und regt zu weiteren Denkprozessen an.


Wir möchten an dieser Stelle dringend erwähnen, dass du auch einen Haushaltsplan erstellen solltest. Das Geschäft und das Privatleben sollen selbstverständlich finanziell getrennt werden, allerdings ist das Privatvermögen nun alleine von dir und deiner Firma abhängig. Beachte deine persönlichen Fixkosten und Ausgaben, vergiss dabei nicht deine Versicherungen!




3. Preisfindung


Ein großer Teil des Business und Finanzplanes ist selbstverständlich der Preis deiner Produkte oder Dienstleistung.


Du musst wissen wie hoch deine monatlichen privaten Kosten sind und was deine geschäftlichen Kosten sind. Hast du dies für dich herausgefunden, bist du schon wieder einen großen Schritt weiter. Denn diese Summe ist dein Ziel.


Auch wenn mal ein Monat nicht so gut läuft, es ist wichtig, dass du immer dein Jahresziel erreichst, um langfristig am Markt Fuß zu fassen. Da es so wichtig ist, erwähnen wir es an dieser Stelle noch mal: vergiss nicht die Abdeckung der Kosten für die Sozialversicherung und die Einkommensteuer, damit am Ende des Jahres keine böse Überraschung droht.


Nun ist es nicht immer leicht den idealen Preis zu finden. Es muss genug sein, um deine Kosten zu decken, aber dennoch niedrig genug für deine Kunden. Was kann ich verlangen? Bin ich zu teuer? Was ist der Kunde bereit zu zahlen?


Diese Fragen treten sehr oft im Gründungsprozess auf. Nimm dir deinen Finanzplan zur Hilfe. Hier hast du schon mögliche Investitionen zusammengeschrieben und deine laufenden Kosten aufgelistet.


Aber kannst du das am Markt verlangen? Vergleiche deine Berechnungen mit dem deines Mitbewerbers und dem Kollektivvertrag deines Tätigkeitsfeldes und finde heraus, ob du hier noch ein paar Optimierungen vornehmen musst. Oft muss man bei diesem Schritt Kompromisse eingehen. Das führt uns gleich zum nächsten Punkt.




4. Marktanalyse


Bei der Recherche nach deiner Branche bist du mit Sicherheit auf viele Mitbewerber gestoßen. Gleich vorab, versuche dich nicht direkt mit ihnen zu vergleichen.


Da du sie im Internet gefunden hast, macht deine Konkurrenz alles richtig. Genau das soll auch dein Ziel sein, wenn du eine Website hast und hohe Besucherzahlen möchtest.

Du kannst dir bei dem Mitbewerb Inspiration und Ideen für deinen eigenen Marktauftritt holen. Sieh dir die Websites deiner Konkurrenten an. Was gefällt dir gut? Was stört dich und würdest du anders machen?


Kombiniert mit deiner eigenen Kreativität ergibt das ganze eine ganz neue Marke, die perfekt zu dir passt und hinter der du stehen kannst. Schau dir hierfür ihre Kataloge, Prospekte, Preislisten, Pakete usw. an. Wie und wo wird was angeboten? Und wer ist die Zielgruppe?


Lehne dich nicht zu sehr an anderen an, aber achte darauf was auf deinem Markt passiert und passe dich demnach an. Bist du beispielsweise im Vergleich zu anderen aus deiner Branche besonders teuer, muss es einen guten Grund dafür geben dich zu wählen.




5. Markenname und Logo


Das wohl wichtigste und spaßigste am Gründen ist das Finden eines Firmen- oder Markennamens und das dazu passende Logo. Ideal ist es selbstverständlich, wenn der Name einprägsam ist und das Logo schon verrät worum es geht.


Hierfür ist nicht nur Kreativität gefragt, sondern auch Schnelligkeit. Da viele tolle Namen bereits vergeben sind, raten wir dir eine parallele Überprüfung im Internet, ansonsten kannst du dich direkt beim zuständigen Amt informieren.


Aber nicht nur die Verfügbarkeit des Namens aus rechtlicher Sicht ist wichtig, sondern auch die Verfügbarkeit im Netz. Stell dir vor du hast einen einprägsamen Namen gefunden, deine Firma gegründet und findest anschließend heraus, dass weder eine passende Domain frei ist noch Social Media Accounts.


Wir raten dir vorerst, nachzusehen was überhaupt noch alles im Netz frei ist. Beachte also, das dein Name auf folgende/n Arten/Plattformen verfügbar sein sollte:


Domain, Facebook, Instagram, Pinterest, Twitter, LinkedIn, YouTube usw.


Hast du deinen Namen, folgt dein Logo. Selbstverständlich ist dies kein Muss. Viele Firmen haben nur ihren Schriftzug als Logo. Möchtest du aber doch etwas Besonderes, kannst du dich entweder selbst ans Werk machen, jemanden beauftragen (Agentur, Grafiker, usw.) oder du nutzt diverse Websites, welche dir beim Erstellen helfen.


Viele Websites erstellen mittlerweile automatisch Logos. Manche davon sind sogar kostenlos. Einzigartig ist dein Logo dadurch nicht, da oft dieselben Grafiken benutzt werden, es sieht aber trotzdem professionell aus und kann bis zu einem gewissen Grad vor dem Herunterladen verändert werden.





6. Domain


Findest du beim Suchen des Firmennamens gleich eine passende Domain, schnapp sie dir!


Die jährlichen Kosten für eine Domain sind sehr gering und du hast dir deine somit gleich gesichert. Möchtest du aber aus einem bestimmten Grund doch keine Website (was wir dir nicht raten!) ist das nicht weiter schlimm. Je nach Anbieter gibst du deine Domain wieder zurück oder verkaufst sie weiter.


Deine Domain sollte nicht zu lange oder kompliziert sein, am besten du wählst nur den Firmen oder Markennamen. Mache dir auch Gedanken über die Endungen. Möchtest du nur Österreichweit erscheinen, reicht natürlich ein .at am Schluss. Hast du allerdings einen großen online Shop und lieferst weltweit, solltest du dir überlegen eine andere oder sogar mehrere Endungen zu erwerben.


Die Domain kannst du bei verschiedenen Anbietern kaufen, am besten du vergleichst mehrere Seiten und Preise. Wenn du die Möglichkeit hast, überlege ein Domain-Paket mit dazugehörigen E-Mails zu kaufen.





7. E-Mail einrichten


Nachdem du dir deine Domain reserviert hast, richte dir gleich deine gewünschten E-Mail-Adressen, wie zum Beispiel office @ meinmarkenname . com oder info @ meinmarkenname . at ein.


Diese dienen in erster Linie dazu, dein Privatleben von deinem Business Leben zu trennen. Außerdem wirken Gmail oder Yahoo Mail Adressen nicht so professionell, vor allem wenn man bedenkt wie manche private Mail Adressen heißen. Mit deinen neuen E-Mails kannst du auch die dazugehörigen Social Media Accounts einrichten.




8. Online Präsentation


Heutzutage ist eine Website in vielen Betrieben nicht mehr wegzudenken. Je nachdem welche Produkte oder Dienstleistungen du anbietest, kann eine Website mehr oder weniger sinnvoll sein.


Überlege dir gut, welche Zielgruppe du hast und ob diese den alltäglichen Umgang mit dem Internet gewohnt ist. Wenn ja, empfehlen wir dir deine reservierte Domain zu schnappen und über eine Website nachzudenken.


Hast du keine Ahnung vom Programmieren, kannst du einfache Website Baukasten wie Wix.com nutzen, um deine Seite zu gestalten. Wichtig ist dabei aber auch dein SEO. Ist dir das zu zeitintensiv und kompliziert, besteht auch die Möglichkeit deine Website von jemandem gestalten zu lassen. Hierfür stehen wir gerne zur Verfügung.


Mach dir Gedanken darüber wie du dich oder deine Firma präsentieren möchtest. Eine Website ist eine tolle Möglichkeit deiner Marke Charakter zu verleihen. Die Website soll so nutzerfreundlich und harmonisch wie möglich sein, damit sich ein Kunde darauf wohlfühlt und zum kauf angeregt wird.


Wir empfehlen die Webseite so zu designen, dass gleichzeitig viele Arbeitsprozesse automatisiert werden. Die Möglichkeiten sind hier natürlich von Gewerbe zu Gewerbe stark unterschiedlich. Allerdings ersparst du dir durch kluge Automatisierungen viel Zeit und Arbeit. Wenn du dein Produkt auf deiner Website anbieten kannst, dann mach das. Gib den Kunden die Möglichkeit es direkt zu bezahlen und nutze automatische verschicken von Rechnungen, E-Mails und Co. um enorm viel Zeit zu sparen.


TIPP: Wenn du vorhast ein Start-up zu gründen und gleichzeitig viele Automatisierungen und Digitalisierungen ein baust, sind zurzeit viele Förderungen möglich. Nur ein kleiner Prozentanteil der österreichischen Unternehmen sind Digitalisiert und automatisiert. Hier ist ein großes Potenzial etablierte Firmen einen Schritt voraus zu sein.





9. Social Media


Wenn du deine Firma über Social Media branden möchtest, solltest du dir vorerst Gedanken machen welche Plattformen am besten zu dir oder deiner Firma passen. Wenn du dabei noch Hilfe brauchst, kannst du dir gerne unser kostenloses E-Book dazu herunterladen. Dieses Hilft dir dabei die Vorteile der einzelnen Plattformen zu vergleichen.


Wenn du dich für eine oder mehrere Plattformen entschieden hast, nutze deine neue/n E-Mail-Adresse/n um dich zu registrieren. Achte darauf, dass der Nutzer Name auch der Name deiner Firma ist um leichter gefunden zu werden. Außerdem ist es sinnvoll einen Account in einen Unternehmensaccount umzuwandeln.


Ein ansprechendes Profilbild und eine angemessene Beschreibung sind auch wichtig. Hast du dies erledigt, ist es wichtig den Kanal zu pflegen und genug spannenden Inhalt zur Verfügung zu stellen. Verleih deiner Firma ein charmantes Gesicht und baue eine Bindung zu deinen Kunden und Fans auf.


Du brauchst Hilfe beim Managen deiner Social Media Accounts? Wir helfen dir hier.




10. Rechtsform, Gewerbe und die offizielle Gründung

Du musst dir nun folgende Fragen stellen:


Welche Rechtsform möchtest du wählen?


  • Einzelunternehmen (EPU wahlweise mit e.U.)

  • offene Gesellschaft (OG)

  • Kommanditgesellschaft (KG)

  • Gesellschaft nach bürgerlichem Recht (GesbR)

  • Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)

  • Aktiengesellschaft (AG)


Jede dieser Rechtsformen hat seine Vor- und Nachteile. Informiere dich gut, wie es hierbei mit Haftung, Buchhaltung und Steuer aussieht. Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Wahl ist dein Startkapital. Denke auch über einen Vertrag nach, falls du nicht alleine gründest.


Welches Gewerbe benötigst du?


Wir empfehlen dir, dich bei der Entscheidung des Gewerbes an die WKO zu wenden. Für gewisse Berufungen gibt es auch die neue Selbstständige. Hierfür gibt die WKO sehr hilfreiche Auskunft um sich eine Übersicht der Kammern, Gewerbeberechtigungen und Voraussetzungen zu verschaffen. Kläre vor einer Gründung unbedingt ab, ob du alle benötigten Qualifikationen hast, um ein Gewerbe beim örtlichen Magistrat oder der WKO anzumelden.


Mehr dazu hier: https://www.wko.at/service/wirtschaftsrecht-gewerberecht/gewerbeschein.html


Besteht die Möglichkeit eine Förderung zu erhalten?


In Österreich gibt es für jeden Staatsbürger tolle Förderprogramme und Hilfestellungen, die den Weg zur Selbstständigkeit erleichtern und über die wichtigsten Punkte informieren. Wenn man die Chance erhält einem Förderprogramm beizutreten, empfehlen wir dies dringendst. Hierfür musst du deinen Business- und Finanzplan zur Hand haben.


Vergiss nicht, dir deine NeuFöG zu holen. Das Neugründungs-Förderungsgesetz klingt in erster Linie kompliziert, ist es aber nicht. Dadurch ersparst du dir Gebühren bei der Anmeldung eines Gewerbes.


Super jetzt hast du alles um dein Unternehmen zu Gründen. Melde dich nur noch bei deinem Finanzamt, Sozialversicherung und Magistrat oder Amt an und du kannst ganz offiziell, mit deiner Idee, Geld verdienen.




11. Marketing


Du bist nun bereit zum Durchstarten, hast deine Firma angemeldet und die wichtigen punkte geklärt. Deine Website steht (wenn du eine benötigst) und die relevanten Social Media Accounts sind angemeldet.


Nun folgt der wichtigste Part: Wie kommst du zu Kunden?

Du musst deine Firma nun branden, sonst weiß ja schließlich niemand das es dich gibt. Rein zufällig wird niemand auf deiner Website landen, da sind die Chancen bei einem lokalen Standort schon etwas höher.


Nun musst du unterscheiden welche Kunden du hast:


  • B2C (Business-to-customer Kunden)

  • B2B (Business-to-Business Kunden)


Je nach Zielgruppe und Produkt solltest du dir eine Marketingstrategie überlegen. Wir empfehlen dabei einen guten Mix, um verschiedene Gruppen zu erreichen und deinen Bekanntheitsgrad zu erhöhen. Doch egal für welchen Marketingweg du dich entscheidest, es wird etwas kosten.


Sei über mehre Kanäle in der Öffentlichkeit präsent. Wähle hierfür das beste Medium (Radio, TV, Print, Online, Messen, Veranstaltungen usw.). Bei geringerem Budget, kann man auch nur mit einem Medium starten und später, Zielgruppen relevant erweitern. Gerade Social Media Plattformen wie Instagram und Co. bieten bei guter Führung eine gute Möglichkeit sich gratis oder kostengünstig einen Namen zu machen.


Die andere Möglichkeit, vor allem für den B2B-Bereich, ist der direkte Kontakt. Bei Privatkunden (B2C) ist es sehr wichtig, die Privatsphäre zu respektieren und keine Angebote oder Kontaktaufnahmen zu tätigen. Überlege dir zuerst, wie du an die Kontaktdaten deiner Zielgruppe kommst. Bitte kontaktiere für den gesamten Punkt einen Anwalt deines Vertrauens und kläre mit ihm all deine Strategien ab. Lass hierbei folgende Punkte prüfen. Ist meine Idee und Strategie DSGVO (Datenschutz Grundverordnung) Komfort? Halte ich alle E-Commerce Richtlinien ein? Halte ich das Telekommunikationsgesetz ein?


Wenn dir das alles zu viel oder kompliziert ist, suche dir einen Marketing-Spezialisten und lasse dich beraten.




12. Verkauf, Vertragsabschluss und Buchhaltung


Du hast es geschafft!

Du hast dein Business gegründet und durch dein tolles Branding deinen ersten Kunden.


Nun erwartest du deinen ersten Verkauf oder Vertragsabschluss. Dieser kann sowohl über das Internet (Online-Shop) als auch persönlich (Firmenkunden, Lokales Geschäft) passieren.


Wichtig ist dabei aber vor allem eines: die Rechnung und die drauf folgende Buchhaltung.


Online gibt es bereits viele Vorlagen, die du zur Rechnungserstellung nutzen kannst, informiere dich gut, welche Daten auf deiner Rechnung vorhanden sein müssen und kläre über Einzahlungsfristen auf.


Du hast dich bestimmt schon bei der Wahl deiner Rechtsform darüber informiert welche Art der Buchhaltung (Einfache und doppelte Buchhaltung) du machen musst. Wir empfehlen hierfür immer eine Zusammenarbeit mit einem Steuerberater.


Bleibe bei der Buchhaltung immer am Ball und kümmere dich rechtzeitig um anfällige Kosten wie die Gewerbeberechtigung und deine Versicherung, dann steht deinem erfolgreichen Business nichts mehr im Weg!


Doch bis dahin wünschen wir dir viel Kraft, Energie und Spaß beim Aufbau deines Unternehmens!



Quellen:

http://wko.at/statistik/eu/europa-selbstaendigenquote.pdf

http://www.statistik.at/web_de/statistiken/menschen_und_gesellschaft/arbeitsmarkt/erwerbstaetige/selbstaendige_mithelfende/index.html

https://www.bmdw.gv.at/DigitalisierungundEGovernment/Documents/DigitalDossier.pdf


Dieser Text ersetzt keine rechtliche Beratung.